batak / traces de ...

Art.Nr.: kr10135

EAN: 4018262261356

Komponist(en): Hans-Joachim Hespos

Spielzeit (gesamt): 77:55

Aufnahmeverfahren: DDD

Besetzung: Orgel, Cymbalom

EUR 19,80
inkl. 19 % USt

  • Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl
  • Gewicht 0,1 kg


Zahlungsweisen

PayPal, Lastschrift, Kreditkarte Vorkasse

Interpret(en)

  Dominik Susteck, Orgel
Enikö Ginzery, Cymbalom

Tracklisting

1. TAMBAL (2003) für Cimbalom
2. LUFTSCHATTENGELICHTE (2011) für Orgel
3. santûr - schnelle zupfe (1972) für Cimbalom
4. s n s (1975) für Orgel
5. batak (2015) für Cimbalom
6. traces de ... (1972) für Orgel
7. - via ... mqw (1992) für Orgel

Rezensionen

"Eine ganz besondere Produktion hat der Deutschlandfunk zum 80. Geburtstag von Hans-Joachim Hespos initiiert: die Gesamteinspielung seiner Werke für Orgel, ergänzt mit Stücken für Cimbalom (Enikö Ginzery). Sie zeigen Hespos auch am Traditionsinstrument christlicher Liturgie als kantigen Klang-Extremisten, der die Bequemlichkeiten und Gewissheiten unserer Wahrnehmung in Frage stellt. Zarteste Schwebungen, gewaltige Klangmassierungen und eine Menge Phantasie dazwischen zeichnen auch Hespos' Orgelwerke aus, die manchmal so unvorhergesehen klingen, dass ihre Ereignisse über dem Hörer hereinbrechen wie ein akustisches Attentat. In "LUFTSCHATTENGELICHTE" (2011) geht das von winzigen Bach-Partikeln aus. Eher geräuschhaft und perkussiv unter Einbeziehung der gesamten Apparatur inklusive Orgelbank geht es in "traces de ..." (1972) und "s n s" (1975) zu, oft nur ein tonloses Rascheln, Klappern und Knistern, als hätten sich Insekten der Orgelempore bemächtigt. Das raumgreifende "- via ... mqw" (1992) ist mit seinen aleatorischen Abschnitten ein Paradestück für Dominik Susteck und die Klangmöglichkeiten der Kunststation St. Peter-Orgel. Er verwandelt Hespos' Spielanweisungs-Dichtkunst in ein imposantes Klang-Mosaik voller kontrastiver Farben, Formen und Befindlichkeiten, immer wieder "neuAnders.""

Dirk Wieschollek, neue musikzeitung, Juli/August 2019

Abdruck mit freundlicher Genehmigung