Wie man zum Stein spricht

Art.Nr.: kr10123

EAN: 4018262261233

Komponist(en): Gabriel Iranyi

Spielzeit (gesamt): 63:33:00

Aufnahmeverfahren: DDD

Besetzung: Violine, Orgel

EUR 19,80
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Interpret(en)

Sabine Akiko Ahrendt - Violine Dominik Susteck - Orgel

Tracklisting

Wie man zum Stein spricht... für Orgel solo

1. I. Largo

2. II. Tempo agitato

3. III. Moderato e fluido

4. IV. Adagio


Ich schau empor nach jenen Bergen... für Violine und Orgel

5. I. Lento

6. II. Tempo corrente, quasi Allegro

7. III. Lento pensieroso


Tempora für Orgel solo

8. I. Garden

9. II. O Fortress, Rock (Maoz Zur)

10. III. Haikai


Verborgene Landschaften für Violine solo

11. I. Corrente (Fließend)

12. II. Lento, tranquillo

13. III. Presto


14. Shir Ha'Maalot / Aufstiegsgesang für Orgel solo

Rezensionen

„Die Kunst Station Sankt Peter Köln sucht nicht nur neue Verbindungen von zeitgenössischer Kunst und Liturgie, sondern ist unter Federführung von Dominik Susteck seit geraumer Zeit auch eine Brutstätte neuer Orgelmusik. Der Organist macht in seiner aktuellen Produktion mit Gabriel Iranyi bekannt, der künstlerisch zwischen Rumänien, Israel und Deutschland oszilliert. György Ligeti und György Kurtag waren zwei wesentliche Anknüpfungspunkte für Iranyi und das hört man vor allem in der Prägnanz der musikalischen Aussage bei gleichzeitiger Vielfalt der Gedanken und Formen. Die nehmen häufig von literarischen Quellen ihren Ausgang, gehen dann über eigene Wege, bildhaft und assoziativ, ohne eine konkrete Geschichte erzählen zu wollen. Die expressive Intensität ist mit Händen zu greifen, im Falle von „Wie man zum Stein spricht…“ (2015), inspiriert von Celans „Radix Matrix“, ein veritabler Klangrausch, wo fluoreszierende Klangflächen von scharfkantigen Dissonanzen aufgeraut werden. In „Ich schau empor nach jenen Bergen…“ (2005) begibt sich Susteck zusammen mit Sabine Akiko Ahrendt (Violine) auf eine spirituelle Reise durch den 121. Psalm, elegische Melodiepartikel aufsammelnd, schroffe Auseinandersetzungen nicht scheuend.“

Dirk Wieschollek, neue musikzeitung, Juli/August 2017

Abdruck mit freundlicher Genehmigung